Drei stellen wir Ihnen vor.

Lungenfibrose

Eine Lungenfibrose kann viele Ursachen, wie eingeatmete Schadstoffe oder Asbeststaub, Bestrahlungstherapien bei Krebserkrankungen oder Medikamente, haben. Doch nur bei etwa 50 Prozent der Betroffenen lässt sich eine bestimmte Ursache zuordnen. Ist die Ursache unbekannt, spricht man von einer idiopathischen Lungenfibrose.

Bei der Lungenfibrose kommt es zu einer vermehrten Bildung von Bindegewebe. Diese Fibrosierung des fragilen Lungengerüsts beeinträchtigt die Sauerstoffaufnahme, verringert die Dehnbarkeit der Lunge und führt so zu einer Verschlechterung der Lungenfunktion, die sich in Symptomen wie Luftnot und Reizhusten äußert.

Lungenhochdruck

Beim Lungenhochdruck liegt ein erhöhter Blutdruck im Lungenkreislauf vor. Ursache sind oft chronische Erkrankungen des Herzens oder der Lunge. Die mittlere Lebenserwartung beträgt unbehandelt weniger als drei Jahre.

Denn als Folge des Lungenhochdrucks kommt es zu einer zunehmenden Belastung der rechten Herzkammer, das Blut staut sich zurück in den Körper und die Patienten sterben unbehandelt am Herzversagen. Führendes Symptom ist die Luftnot.

Cystische Fibrose

Cystische Fibrose (Mukoviszidose) ist eine erbliche und noch nicht heilbare Stoffwechselerkrankung, deren Ursache – ein Fehler im Erbgut – nicht heilbar ist. CF führt zu schweren Störungen der Atmung und der Verdauung. Die Absonderung bestimmter Körperflüssigkeiten wie Schweiß und Schleim ist gestört. Besonders problematisch sind die auftretenden Lungenschädigungen und die damit verbundenen Komplikationen.